Die Vojta - Therapie
Was wird da gemacht?
Der Therapeut übt gezielten Druck auf bestimmte Körperzonen in Rückenlage, Bauchlage oder Seitenlage aus.
Es wird nichts eingeübt, sondern das Gehirn wird angeregt die natürlichen, angeborenen Fähigkeiten des Patienten zu aktivieren.
Was kann man mit der Vojta- Therapie erreichen?
Die Vojta- Therapie hat einen positiven Einfluss auf die gesamte Koordination des Kindes bei einer spontanen Bewegung mit dem Ergebnis einer verbesserten Aufrichtung, Greiffunktion und Sprache.
Dadurch hat das Kind bessere Möglichkeiten seine Umwelt kennen zu lernen und sich mit ihr auseinander zu setzten.
Bei welchen Patienten kann es angewendet werden?
Die Therapie kann in jedem Alter durchgeführt werden aber mit unterschiedlichen Zielsetzungen.
Bei Säuglingen ist das ZNS noch sehr formbar, bei Kleinkindern bis zum Jugendlichen kann der Wachstumsprozess günstig beeinflusst werden und beim Erwachsenen können ungünstige Folgeerscheinungen, wie Schmerzen beeinflusst bzw. vermieden werden.
Mögliche Krankheitsbilder:
- Zentrale Koordinationsstörung im Säuglingsalter
- periphere Lähmungen der Arme und Beine
- Skoliosen der Wirbelsäule, Erkrankungen der Wirbelsäule
- Hüftdysplasien und Luxationen
- Probleme der Atmungs-, Schluck- und Kaufunktion
- verschiedene Muskelerkrankungen
- Zerebralparesen
- orthopädisch relevante Schädigungen der Schulter, Arme, Hüfte oder Beine besonders im Wachstum