Massagen Shiatsu (1)
Shiatsu, die jahrtausende alte, fernöstliche Massagetechnik, hat den gleichen Hintergrund wie die Akupunktur.
Stress, Schwäche, unmäßiger Lebensstil und anderes mehr stören nach dieser Vorstellung den Fluß der Lebensenergie in den sogenannten Meridianen (Energiebahnen, die durch den Körper führen).
Die Massage der Shiatsu-Punkte entlang dieser Bahnen soll die Stauung auflösen. Ihr Ziel ist es, eine innere Ausgeglichenheit zu schaffen, die notwendig ist, um im Einklang mit dem zu sein, was als Außen wahrgenommen wird. Shiatsu bedeutet wörtlich übersetzt Finger- bzw. Daumendruck.
In der Praxis kann dieser Druck aber auch mit der Handfläche, dem Ellenbogen, Fuß oder Knie entlang der Meridiane und auf Tsubos (bestimmte Druckpunkte) ausgeführt werden. Durch einfache Anwendung von Dehnungen, Rotationen und eben jenem Druck ist der Shiatsu-Praktiker in der Lage, "Ki" oder "Chi" (Lebensenergie) in Bewegung zu bringen und dadurch die Selbstheilungskräfte des Empfängers zu mobilisieren.
Shiatsu erfasst den Menschen in seiner Ganzheit - als Einheit von Körper, Geist und Seele.